Bloody Mary

Die Bloody Mary ist bei manchen bekannt als Kater- bzw. Kontercocktail oder Tomatensuppe mit Schuss. Aber sie kann mehr als das. Man muss es eben ein weniger herber mögen. Aber für wahre Genießer kann dieser Drink eine Harmonie aus untypischen und besonderen Zutaten werden. Auch wenn das Grundrezept in vielen Barbüchern festgeschrieben ist wissen sowohl die Autoren, als auch jeder Barkeeper, dass die Bloody Mary in unterschiedlichsten Varianten gemixt werden kann. Barbecue-Sauce, Fischsuppe, Raucharomen, Chilli- oder Lavendelbitters. Hört sich aufs erste sehr gewöhnungsbedürftig an aber kann in der richtigen Kombination wunderbar schmecken.

Um die Geschichte der Entstehung der Bloody Mary kursieren die verschiedensten Theorien. Aber der verbreitesten Thekenlegende zufolge geht der Cocktail auf Hollywood-Schauspieler George Jessel zurück, der 1927 nach einer durchzechten Nacht in einer Bar in Florida eine verbliebene Flasche Wodka mit Tomatensaft, Worcestershiresauce und Zitronensaft gemischt habe, um den Kater aller Anwesenden zu dämpfen. Kurz darauf sei eine Freundin namens Mary Brown Warburton erschienen und habe ihr weißes Kleid mit dem neuen Drink bekleckert, worauf sie ausrief “Now you can call me bloody Mary, George!”.

Zutaten

6 cl

Wodka oder Gin

2 cl

frisch gepresster Zitronensaft

15 cl

Tomatensaft

3 Dashes

Worcestershire Sauce

3 Dashes

Tabasco

Selleriesalz

Pfeffer

Selleriestange

Zubereitung

Alles Zutaten direkt in ein (Rühr)Glas mit viel Eis. Gut rühren und mit Selleriestange, Zitrone und/oder Tomate garnieren.